AnzeigeUhr-Vergleich
Automatikuhren im Vergleich
Mechanik ohne Batterie: Automatikuhren ziehen sich durch deine Armbewegung selbst auf. Hier vergleichst du Modelle mit japanischen, chinesischen und Schweizer Werken.
- 40 Modelle
- ab 51,69 €
- Preise geprüft am 28.09.2026
Automatikuhren: aktuelle Angebote
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AnzeigeGezeigt werden 24 von 40 Modelle. Alle Uhren mit Filtern durchsuchen →
Die Top 5 im Überblick
| Modell | Marke | Eckdaten | Preis |
|---|---|---|---|
| Antike Shanghai Uhr für Männer Vintage mechanische Armbanduhren 8120 … | – | 36 mm | 51,69 € |
| 2025, neue BENYAR Automatikuhren, Herrenuhr … | – | – | 53,39 € |
| 2026 Neue BENYAR DESIGN Marken-Modeuhren für Herren Saphirspiegel … | – | – | 62,69 € |
| Individualisierte LOGO VK63 Uhr 40mm Modisches Saphirglas Gehäuse 316L … | – | 40 mm | 67,99 € |
| Automatik Uhr Herrenuhr Mechanisch Business Uhr Edelstahl Armbanduhr … | – | – | 69,99 € |
So funktioniert eine Automatikuhr
Im Inneren sitzt ein mechanisches Uhrwerk mit Zugfeder, Räderwerk, Hemmung und Unruh. Ein halbkreisförmiger Rotor dreht sich bei jeder Bewegung deines Handgelenks und spannt dabei die Feder. Die gespeicherte Energie heißt Gangreserve – bei den meisten Werken rund 40 Stunden, bei modernen Kalibern auch 70 bis 80 Stunden. Legst du die Uhr länger ab, bleibt sie stehen und muss neu gestellt werden. Handaufzugsuhren funktionieren ähnlich, haben aber keinen Rotor: Du ziehst sie regelmäßig über die Krone auf.
Welche Werke stecken in günstigen Automatikuhren?
In vielen erschwinglichen Automatikuhren arbeitet das Seiko-Kaliber NH35 (bzw. NH36 mit Wochentag). Es hat 24 Steine, schwingt mit 21.600 Halbschwingungen pro Stunde, bietet rund 41 Stunden Gangreserve, Sekundenstopp und Handaufzug. Die Herstellerangabe zur Genauigkeit liegt bei etwa −20 bis +40 Sekunden pro Tag – in der Praxis laufen viele Exemplare besser. Ähnlich verbreitet sind Miyota-Werke von Citizen (z. B. 8215 oder 9015) und chinesische Kaliber von Seagull. In höherpreisigen Uhren findest du Schweizer Werke wie ETA 2824-2 oder Sellita SW200.
Ein Glasboden („Sichtboden“) zeigt das Werk – schön anzusehen, sagt aber nichts über die Qualität aus. Skelettierte Zifferblätter sind ein Design-Merkmal; bei sehr günstigen Uhren ist das Werk dahinter oft einfach verarbeitet.
- Gangreserve: wie lange die Uhr ohne Tragen weiterläuft
- Sekundenstopp (Hacking): Sekundenzeiger hält beim Stellen an
- Handaufzug: Uhr lässt sich auch über die Krone aufziehen
- Revision: je nach Werk alle fünf bis zehn Jahre empfohlen
Pflege und Alltag
Automatikuhren mögen keine starken Magnetfelder – lege sie nicht direkt auf Lautsprecher, Tablets mit Magnetcover oder Induktionsladegeräte. Starke Stöße, etwa beim Tennis oder Hämmern, können die Unruh belasten. Wer mehrere Automatikuhren im Wechsel trägt, kann einen Uhrenbeweger nutzen, nötig ist er aber nicht. Achte außerdem auf die Wasserdichtigkeit: Viele Automatikuhren mit Glasboden bieten 3 bis 5 bar; zum Schwimmen sind 10 bar und eine verschraubte Krone die sichere Wahl.
Häufige Fragen: Automatikuhren
Wie genau geht eine Automatikuhr?
Einfache Werke wie das NH35 weichen laut Herstellerangabe bis zu −20/+40 Sekunden pro Tag ab, in der Praxis oft weniger. Zertifizierte Chronometer schaffen −4/+6 Sekunden pro Tag.
Was passiert, wenn ich meine Automatikuhr nicht trage?
Sie läuft so lange weiter, wie die Gangreserve reicht – meist etwa 40 Stunden – und bleibt dann stehen. Einfach ein paar Mal an der Krone aufziehen und die Zeit stellen.
Brauche ich einen Uhrenbeweger?
Nein. Ein Uhrenbeweger ist praktisch, wenn du mehrere Automatikuhren besitzt und sie ohne Neustellen tragen möchtest, aber für die Funktion nicht notwendig.
Ist das NH35 ein gutes Uhrwerk?
Es gilt als robustes, weit verbreitetes Einstiegswerk von Seiko (TMI) mit Handaufzug und Sekundenstopp. Ersatzteile und Service sind gut verfügbar.
Wie oft muss eine Automatikuhr gewartet werden?
Hersteller empfehlen meist eine Revision alle fünf bis zehn Jahre. Spätestens wenn die Uhr deutlich ungenauer wird oder die Gangreserve nachlässt, lohnt der Gang zum Uhrmacher.